Studiumsgeschichten

Der erste „richtige“ Tag

Kaum ist der erste „richtige“ Studientag vorbei, raucht mir auch schon der Kopf und mein Stresslevel ist von gemütlichem Sommerpegel zu „Ich hab mega viel zu tun“ hochgeschnellt. Während es an der ETH pausenlos nur um die Basisprüfung nach dem ersten Jahr ging, blickt man an der BFH (Berner Fachhochschule) schon weiter in die Zukunft nach dem Motto: Alle Wege führen zur Bachelorarbeit. Das stimmt, hoffentlich, denn statistisch gesehen werden die allermeisten von uns 55 die Ausbildung zu Ende bringen können, aber das liegt noch soooo weit in der Zukunft. Viele näher sind da die Kompetenznachweise, die wir schon im ersten Semester zu erbringen haben. Es gilt arbeiten zu schreiben, Portfolios zu erstellen und Prüfungen abzulegen. Zeit ist Geld und Geld will gut angelegt sein, deshalb ist eine sorgfältige Planung wohl schon die halbe Miete. Was mich sehr begeistert ist, dass die Dozierenden ihre Vorlesungen immer auch drauf ausrichten, uns perfekt auf unseren späteren Berufsalltag als ErnährungsberaterInnen vorzubereiten. Da viele von ihnen nebenbei noch in der Praxis arbeiten, bringen sie reale Beispiele und zeigen uns auf, warum auch das Fach „Lernen“ wichtig ist, wenn man im Gespräch mit den Patienten eine Verhaltensänderung ihrerseits erreichen möchte.

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