Bern, Wohngeschichten

Urlaub in der eigenen Stadt

Ich hab die Gemächlichkeit von Bern und seinen Bewohnern vom ersten Tag an geschätzt. Selbst wenn der Hauptbahnhof inmitten der Stosszeit voll mit Leuten ist, liegt nie so etwas wie Hektik oder (passive) Aggression in der Luft. Die Leute plaudern im Tram schon am frühen Morgen munter miteinander, in den Läden steht man an der Kasse artig an und es gehört zum guten Ton, sich zu entschuldigen, wenn man vergisst den Warentrenner auf das Förderband zu legen.

Vorgestern habe ich mir ein kurze Auszeit genommen, hab nach der Uni meine schwere Tasche daheim abgeladen und bin in die Altstadt spaziert. Da es ein gewöhnlicher Arbeitstag war, hatte es nicht besonders viele Leute. Während ich unter den Arkaden durch schlenderte, begleitete mich das Harmonikaspiel eines Strassenmusikanten und empfand plötzlich so etwas wie ein „Ferien-Feeling“. Ich war entspannt und guter Laune. Ein Kaffee und voll gefüllte Einkaufstaschen runden den Stadtspaziergang ab.

Fazit: Unbedingt wieder machen!

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