Alltagsgeschichten

Steuererklärung mit Wow-Effekt

Es war wieder einmal so weit und ich konnte das lästige Ausfüllen der Steuererklärung nicht weiter vor mir herschieben. Eigentlich ist der bürokratische Papierkram in meinem Fall gar nicht so kompliziert, da mein Vermögen als Studentin recht übersichtlich ist und ich weder Immobilien noch Fahrzeuge besitze. 

Man glaubt es kaum, aber dieses Mal bekam mich eine Art Stolz, während ich mich vom Eingabe Assistenten (sehr praktisch!) durch das Ausfüllen der Online Steuererklärung leiten liess. Im Jahr 2014 hatte ich sag und schreibe 5 verschiedene Jobs, Ich würde sagen, dass damit bewiesen ist, dass ich mein unverhofftes Zwischenjahr nicht ungenutzt verstreichen liess, sondern durchaus etwas zur Horizonterweiterung und zur Aufstockung meines Bankkontos getan habe. *Mir auf die Schulter klopf.*

Ich habe Vorbereitungskurse für die Aufnahmeprüfung ins Gymnasium gegeben, einen körperlich behinderten jungen Mann während der Abwesenheit seiner Eltern im Alltag unterstützt, Artikel für die Onlinemedien der ETH geschrieben, Gäste in der Bäsebeiz bedient und für einen Arzt Briefe getippt sowie das Telefon gehütet und seine Agenda verwaltet. Die beiden letzten Jobs habe ich übrigens immer noch und ich geniesse den Ausgleich zum Studium.

Die einzige Frage, die sich mit beim Anblick meines Kontoauszugs jetzt noch stellt: Wo ist das ganze verdiente Geld hingekommen?

 

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