Alltagsgeschichten

Wege ins Unglück

Das Gespräch mit einem Bekannten hat mich dazu inspiriert, mir ein paar Gedanken darüber zu machen, welche Strategien man sich im Laufe des Lebens aneignen kann, um sich garantiert unglücklich zu machen beziehungsweise seinem eigenen Glück gründlich im Weg zu stehen.

  1. Wer nicht wagt, der nicht enttäuscht wird. Wer den Versuch unternimmt, etwas für sein Wohlergehen und die Erfüllung seiner geheimen Träume und Wünsche zu tun, kann jederzeit scheitern und dadurch masslos enttäuscht werden. Besser ist es also, sich zurückzulehnen und passiv der Dinge zu harren, die da kommen mögen.
  2. Glück ist Unglück, dass man (noch) nicht hat. In den Momenten, in denen man zufrieden und mit sich und der Welt im Reinen ist, sollte man immer daran denken, dass das Unglück bereits hinter der nächsten Ecke lauert und nur darauf wartet, gnadenlos zuzuschlagen.
  3. Nobody’s perfect. Wenn einen schon niemand kritisiert oder – kaum vorstellbar – man sogar gelobt wird, sollte man sich unbedingt gründlich selber niedermachen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass man abhebt oder überheblich wird. Selbstbewusstsein kommt schnell arrogant rüber.

 

 

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