Studiumsgeschichten

Ein klassischer Fehlstart

Heute Morgen war die Welt noch in Ordnung: Eine Freundin hatte bei mir übernachtet, wir haben Kaffee gemacht und gemeinsam gefrühstückt. Sie ist anschliessend zur Uni gefahren, während ich daheim auf den Elektriker gewartet habe, der meinen Internetanschluss irgendwann zwischen acht und elf Uhr freischalten sollte. Wegen dieser äussert genauen und eng eingegrenzten Terminangabe habe ich das neue Semester mit Schwänzen begonnen.

Der junge Mann war sehr nett und sah auch nicht schlecht aus. Als er jedoch meine Steckdose sah, meinte er nur: „Oh.“ „Ist etwas nicht in Ordnung?“ „Da haben Sie aber einen sehr alten Anschluss. Damit Sie das Modem anschliessen können, müssen Sie zuerst noch einen Adapter kaufen.“ Okay, halb so schlimm.

An der Uni angekommen funktionierte mein Internet nicht und ich konnte die Unterlagen für die kommende Vorlesung nicht runterladen. Um die Zeit bis zur Lektion sinnvoll zu nutzen, wollte ich Pflichtliteratur von einer Freundin kopieren, damit ich sie heute Nachmittag im Zug lesen kann. Das Kopiergerät weigerte sich standhaft, mir dabei behilflich zu sein. Kaum war ich eine halbe Stunde zurück im Unialltag war ich also schon wieder auf 180. Da hat es auch nicht geholfen, dass die Einführungsvorlesungen in den Lektionen von zehn bis zwölf todlangweilig und komplett überflüssig waren.

Wegen eines Arzttermins werde ich nun auch die vier Nachmittagslektionen verpassen und ich habe jetzt schon das Gefühl, dass ich mit Lernen sowie der Vor- und Nachbereitung der Vorlesungen mindestens eine Woche im Rückstand bin.

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