Bern, Wohngeschichten

Reiseführerin in der eigenen Stadt – Teil 1

Am Wochenende kommt mich eine Freundin aus Deutschland besuchen und ich will ihr natürlich die Schokoladenseiten von Bern zeigen und alles, was man als Tourist so gesehen haben muss. Bloss, was könnte das sein? Die Plätze, Gebäude und Landschaften, an denen wir täglich vorbeigehen, erscheinen uns irgendwann nicht mehr so besonders oder erwähnenswert, weil sie zu unserem Alltag gehören. Vermutlich weiss ich mehr über die Sehenswürdigkeiten von London und Ljubljana als von Bern oder Zürich. Ganz einfach, weil ich mich im Ausland aktiv dafür interessiere und in der Heimat nicht beziehungsweise weniger.

Bern ist nicht meine Heimatstadt und ich habe in den vergangenen vierzehn Monaten, in denen ich nun schon, zumindest teilweise, hier lebe, leider viel zu wenig Zeit damit verbracht, die Stadt zu meiner eigenen zu machen. Deshalb fällt mir zum Glück doch das eine oder andere ein, was wir unternehmen könnten. Ein Spaziergang auf den Gurten, die Besichtigung der Altstadt mit den vielen Cafés und Geschäften, das Bundeshaus, welches zurzeit am Abend mit einer Lichtshow inszeniert wird, die Aare, der Bärengraben, das Münster oder der Zeitglockenturm. Die sind allesamt schön anzusehen und/oder gehören irgendwie zu Bern, aber wirklich was darüber erzählen werde ich ihr nicht können. Ich Banause! Interessante Museen und Ausstellungen gäbe es bestimmt auch, aber bei dem tollen Herbstwetter bieten sich Aktivitäten im Freien eher an.

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