Studiumsgeschichten

Supervision

In der Praktikumszeit sind wir vom Studiengang über das ganze Land verteilt und jeder versucht auf eigene Faust, seinen Platz in der Welt der ErnährungsberaterInnen zu finden. Da kann es schon einmal vorkommen, dass man sich unter all den erfahrenen Berufsleuten als Anfänger etwas verloren vorkommt. Wir machen Fehler, sind unsicher, zweifeln an unseren Fähigkeiten und Kompetenzen.

Da tut es gut, wenn wir einmal pro Praktikum in Kleingruppen für einen Tag zu einer sogenannten „Supervision“ zusammenkommen. Unter Anwesenheit eines speziell dafür ausgebildeten Coaches tauschen wir unsere Erfahrungen aus und suchen gemeinsam nach Lösungen, wie wir schwieriger und herausfordernde Situationen in Zukunft besser meistern könnten.

Vor dem ersten Mal stand ich der Veranstaltung ziemlich skeptisch gegenüber und fürchtete eine künstlich herbeigeführte „Gspürschmi-fühlschmi-Runde“, doch mittlerweile habe ich die Supervisionen extrem schätzen gelernt. Ich gehe gestärkt aus diesem Austausch hervor, weil ich weiss, dass sich meine Mitstudierenden grösstenteils mit den genau gleichen Unsicherheiten herumschlagen und mindestens so sehr auf der Suche nach ihrer Identität als Ernährungsfachperson sind wie ich. Wir sind alle Anfänger, die ihr Bestes geben und beim Versuch zu schwimmen manchmal noch Wasser schlucken und fürchterlich husten müssen, bis wir bereit sind, den nächsten Versuch zu wagen.

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