Spitalgeschichten

Beschäftigung

In der Zeit vor einer Operation bin ich, was „unnütze“ Aufgaben und lästige Alltagstätigkeiten anbelangt, etwa ähnlich produktiv, wie wenn ich lernen sollte. Putzen? Altpapier bündeln? Für eine Kleinigkeit zwei Stunden mit dem Auto hin- und zurückfahren? Kein Problem, mache ich gerne. Was sich über Wochen aufgestaut hat ist innerhalb weniger Stunden abgearbeitet. Die Tage sind plötzlich unglaublich lang und bergen ein ungeahntes Erledigungspotential.

In Lernphasen gehen der Tatendrang und der sonst gut verborgene Putzfimmel auf Kosten der Lernzeit, doch im Moment kann ich mich dem sogar ohne schlechtes Gewissen und mahnende Stimme im Hinterkopf hingeben. Wenig Schlaf ist erfahrungsgemäss ebenfalls hilfreich, da man im Idealfall in der Nacht vor der OP dermassen übermüdet ist, dass man (mit Unterstützung einer Schlaftablette) trotz finaler Nervosität ein paar Stunden schlafen kann.

Wer noch was zu tun hat, kann sich also ungeniert bei mir melden! Ich frage gerne beim Lernen ab und bin zudem jederzeit offen für Kaffeekränzchen oder Unternehmungen aller Art.

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