Alltagsgeschichten

2018 – Dranbleiben, weitermachen

Hold on (Nano)

You gotta have the patience
And believe you’re gonna make it
Gotta hold on

I know you’re tired of surviving
But you gotta keep on trying
Gotta hold on

Als ich das obenstehende Lied vor ein paar Tagen zum ersten Mal gehört habe, fühlte ich mich sofort angesprochen und bei den obenstehenden Zeilen sogar komplett verstanden. Wie oft habe ich 2016 gesagt, dass ich es leid sei, nur zu überleben, anstatt zu leben. Wenn ich nicht mehr daran geglaubt habe, dass ich das alles bewältigen kann, dann haben das andere für mich übernommen. Familie und Freunde haben mir mit ihrem unerschütterlichen Glauben an mich und meine innere Stärke die Kraft gegeben, den Mut nicht zu verlieren und weiter zu machen.

„Auch wenn ich kein Fan der vielen Unbekannten in meiner Zukunft bin, finde ich die Vorstellung, dass ich in 365 Tagen viel mehr wissen werde, als ich es zum aktuellen Zeitpunkt weiss, gerade irgendwie erheiternd. Wird es besser, als ich es mir vorstellen kann? Werden Dinge geschehen, mit denen ich niemals gerechnet hätte? Was werde ich über 2017 sagen?“ Diese Zeilen habe ich an Silvester 2016 in einem Beitrag auf diesem Blog geschrieben. Es sind Dinge geschehen, mit denen ich niemals gerechnet hätte. Ich bin froh, dass ich damals so positiv in die unmittelbare Zukunft sehen konnte. Ich hätte nicht wissen wollen, was mich 2017 an Schicksalsschlägen erwartet.

Die Wolken am Himmel waren aber nicht immer schwarz, sondern zuweilen wirklich „kuschelig und rosa„. Meine rosa Wolken waren 2017 all die tollen Menschen, die ich zu meinem nahen Umfeld zählen darf und die intensiven Lebensmomente, die ich mit ihnen erleben durfte. Ihr seid so vielfältig und einzigartig! Ich möchte niemals ohne euch sein. Einige der Wölkchen begleiten mich schon seit meiner Geburt oder meiner frühen Kindheit, andere sind dieses Jahr frisch an meinem Himmel aufgetaucht. Diejenigen, die nicht mehr da sind, werde ich für immer in meinem Herzen und in meinen Gedanken tragen. Auch sie werden mich mein Leben lang begleiten und mir Kraft geben.

Gewisse Dinge im Leben muss man einfach aushalten. Man steht ihnen hilf- und machtlos gegenüber. 2017 habe ich mindestens drei Dinge über das Leben gelernt, die ich nicht wieder vergessen möchte:

  • Die eigene Lebenszeit soll mit so viel Leben wie möglich gefüllt werden. Man kann nicht ständig darauf warten, dass irgendwann alles gut ist oder der perfekte Zeitpunkt kommt. Das Leben findet jetzt statt. Morgen ist es vielleicht zu spät.

 

  • Man sollte die eigenen Bedürfnisse und Wünsche ernst nehmen und darauf hören. Beziehungen, die einem nicht gut tun, rauben einem zu viel Energie und Lebensfreude, als dass sie es Wert wären, gepflegt zu werden. „Nein“ sagen und sich abgrenzen zu können sind Stärken und keine Schwächen.

 

  • Nur wer mit sich selber im Einklang ist, kann bestmöglich für andere da sein.

 

All diese Punkte führen dazu, dass ich mir für 2018 nur eines vornehme: Ich möchte damit weiterfahren, mir Wünsche von meiner Löffelliste zu erfüllen.

Euch wünsche ich, dass auch ihr euch 2018 Träume erfüllen könnt und dass es auch in eurem Leben rosa Wolken, die euch den Glauben an euch selbst zurückgeben, wenn ihr ihn einst verlieren solltet. Bleibt dran, habt Geduld, versucht es weiter.

Ein Gedanke zu „2018 – Dranbleiben, weitermachen“

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