Alltagsgeschichten

Zurück im Personalhaus

Während der praktischen Ausbildung begleitend zu meinem Studium habe ich schon zweimal mehrere Wochen in einem Personalhaus verbracht. Es war okay, aber so richtig toll fand ich es nicht. Gemeinschaftsbad und Gemeinschaftsküche sind nicht jedermanns Sache und wenn es die Mitbewohner mit dem Sauberhalten nicht so genau nehmen, schon gleich gar nicht. Im Unterschied zu den vorhergehenden Malen habe ich nun nicht nur ein Zimmer, sondern eine Einzimmerwohnung mit eigener kleiner Küche und eigenem Bad. Die Einrichtung des Wohn- und Schlafzimmers besteht aus einem Bett, einem (Schreib-)Tisch, zwei Einbauschränken, einem Stuhl und einem bequemen Sessel. Mehr brauche ich zurzeit nicht und ergänz mit einigen persönlichen Gegenständen fühle ich mich richtig wohl.

Das Zurücklegen meines Arbeitsweges dauert ca. 3 Minuten und geschieht komplett unterirdisch durch die verworrenen Kellergeschosse des Spitals. Diese Strassen unter dem Krankenhaus mit den Lüftungs- und Heizungsrohren haben ihren ganz eigenen Charme. Wenn ich mir abends frische Arbeitskleider mit in die Wohnung nehme, kann ich mich am Morgen direkt umziehen und der Verbrauch an Privatklamotten reduziert sich auf ein Minimum.

 

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