Alltagsgeschichten, Bern, Wohngeschichten

Zurück in Bern

 

Nachdem ich aufgrund meiner Operation einige Wochen in Zürich verbracht habe, bin ich zum Schreiben an meiner Bachelorarbeit für einige Tage in Bern. Ich liebe diese Stadt!

Um meinen Kopf zu lüften und auf andere Gedanken zu kommen, bin ich gestern am späteren Nachmittag stundenlang entlang der Aare spaziert und habe es einfach nur genossen. Keine fünfzehn Minuten vom Stadtzentrum entfernt herrscht einfach nur Ruhe und Frieden. Die Menschen sind entspannt und geniessen ihr Leben.

20170320_152851
Die Wildschweine im Tierpark Dählhölzli geniessen die Frühlingssonne bei einem erfrischenden Fussbad.
20170320_155352
Blick auf die Aare
20170320_162528
Naturschutzgebiet am Aareufer

 

Nach dem knapp dreistündigen Spaziergang war ich ziemlich erschöpft (bis zum nächsten Halbmarathon im Herbst muss ich noch schwer an meiner Kondition arbeiten) aber super happy! Zum Abendessen gab’s dann eine grosse Tasse Tee und einen bunt gemischten kalten Teller.

20170320_183641

Werbeanzeigen
Alltagsgeschichten, Bern

Wake up and run

Ich konnte mich nicht mehr daran erinnern, ob und wann ich zum letzten Mal „FREIWILLIG“ um vier Uhr morgens aufgestanden bin. Als nach einer kurzen Nacht mit wenig Schlaf am Freitag mein Wecker um diese Zeit geklingelt hat, dachte ich erst, mich trifft der Schlag.  Wer genau hatte die Idee, an „wake up an run“ teilzunehmen?“ Ah ja genau, das war ja ich.

Die Vorfreude und die Spannung überwogen schliesslich die Müdigkeit und so spazierten meine beiden Freundinnen und ich um 4.30 Uhr erstaunlich wach durch das komplett verschlafene Bern.

Auf dem Bundesplatz trafen wir zunächst nur auf eine Handvoll andere Läuferinnen und Läufer, doch nach und nach kamen immer mehr dazu. Der Start erfolgte pünktlich um halb sechs und die Gruppe von geschätzt 150 Läuferinnen und Läufer trabte im Dunkeln durch Berns Innenstadt und der Aare entlang. Die Stimmung war echt einmalig und das Laufen fiel mir leichter, als ich zunächst befürchtet hatte, obwohl der letzte Aufstieg vom Fluss zum Bundeshaus eine echte Herausforderung darstellte. Entlang des unbeleuchteten Aareufers war ich froh, dass ein paar meiner Mitläuferinnen und Mitläufer an Taschen- oder Stirnlampen gedacht hatten.

Nach gut dreissig Minuten Laufzeit warteten im Ziel ein Kaffee und ein kleines Frühstück auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Als wir anschliessend zu dritt gegen halb acht Uhr frisch geduscht in meiner Wohnung sassen und Kaffee tranken, konnten wir kaum glauben, dass wir um diese Zeit schon Sport getrieben hatten und dass noch ein ganzer langer Tag vor uns lag.

20160909_061512

„Wake up an run“ war ein tolles Erlebnis, das ich sofort wiederholen würde! Ich habe Bern von einer ganz neuen Seite kennengelernt: Ruhig, verschlafen, ein Bisschen geheimnisvoll.

Bern, Wohngeschichten

Reiseführerin in der eigenen Stadt – Teil 2

Nachdem sie meinen letzten Blogeintrag noch vor ihrem Abflug gelesen hatte, hat mir meine einfallsreiche Freundin aus Leipzig kurzerhand einen Reiseführer über Bern aus Deutschland mitgebracht. Nochmal vielen Dank, das war ein tolles Geschenk!

So konnte ich ihr also nicht nur die Stadt zeigen und hier und da ein paar Namen von selbst mir bekannten Sehenswürdigkeiten um mich schmeissen, sondern ihr auch gleich noch ein paar nützliche Infos dazu aus dem handlichen Buch vorlesen. Fortan bin ich für jeglichen Besuch gewappnet.

Am Samstag haben wir uns vor allem die Altstadt angesehen. Die Universität, das Bundeshaus, die Zytglogge, das Münster und das Einsteinhaus. Im weiteren Verlauf unseres Spaziergangs sind wir dann auch am Bärenpark und beim Tierpark Dählhölzli vorbeigekommen. Die Bären haben allerdings schon Winterschlaf gehalten. Nach einem selbstgekochten Abendessen haben wir uns um 20.30 Uhr noch von der Lichtshow „Rendez-vous am Bundesplatz“ verzaubern lassen.

Am Sonntag waren wir auf dem Gurten und als zweiten Punkt mit Aussicht über die ganze Stadt am Abend noch auf dem Rosengarten. Als krönenden Abschluss ihres Besuchs haben wir einen Pizza-Lieferservice auf seine Qualität überprüft. Fazit: Die Pizza war gut aber leider nur noch lauwarm.

 

Bern, Studiumsgeschichten, Wohngeschichten

Lernen an der Aare

Bei dem schönen Wetter heute hat mich nichts drinnen gehalten und ich habe mir ein Plätzchen zum Lernen an der frischen Luft gesucht. Im Restaurant des Tierpark Dählhölzli ist es zwar nicht ganz so leise, dafür gibt es aber leckeren und relativ günstigen Kaffee.