Studiumsgeschichten

Der erste „richtige“ Tag

Kaum ist der erste „richtige“ Studientag vorbei, raucht mir auch schon der Kopf und mein Stresslevel ist von gemütlichem Sommerpegel zu „Ich hab mega viel zu tun“ hochgeschnellt. Während es an der ETH pausenlos nur um die Basisprüfung nach dem ersten Jahr ging, blickt man an der BFH (Berner Fachhochschule) schon weiter in die Zukunft nach dem Motto: Alle Wege führen zur Bachelorarbeit. Das stimmt, hoffentlich, denn statistisch gesehen werden die allermeisten von uns 55 die Ausbildung zu Ende bringen können, aber das liegt noch soooo weit in der Zukunft. Viele näher sind da die Kompetenznachweise, die wir schon im ersten Semester zu erbringen haben. Es gilt arbeiten zu schreiben, Portfolios zu erstellen und Prüfungen abzulegen. Zeit ist Geld und Geld will gut angelegt sein, deshalb ist eine sorgfältige Planung wohl schon die halbe Miete. Was mich sehr begeistert ist, dass die Dozierenden ihre Vorlesungen immer auch drauf ausrichten, uns perfekt auf unseren späteren Berufsalltag als ErnährungsberaterInnen vorzubereiten. Da viele von ihnen nebenbei noch in der Praxis arbeiten, bringen sie reale Beispiele und zeigen uns auf, warum auch das Fach „Lernen“ wichtig ist, wenn man im Gespräch mit den Patienten eine Verhaltensänderung ihrerseits erreichen möchte.

Studiumsgeschichten

Erstsemestrigentag

Was machen Studierende der Ernährung und Diätetik am Erstsemestrigentag? Richtig, sie essen.

Kohorte war an diesem Tag das wohl meist gebrauchte Wort. In der Kohorte ERB14, der auch ich angehöre, sind 50 Frauen und 5 Männer. Wir hatten heute unseren ersten Studientag an der Berner Fachhochschule.

Neben zwei Apéros kamen wir in den Genuss einer IT-Einführung, lauschten diversen Referaten der Studiengangs- und Fachbereichsleitung und flanierten hinter unseren „Gotten und Göttis“ aus der Kohorte ERB13 über den Campus. Da hat sich eine Unmenge an Information angesammelt, die es erstmal zu verdauen gilt.

Am meisten haben mich am heutigen Tag die Leute interessiert, mit denen ich die nächsten drei Jahre Vorlesungen, Seminare und Praktika besuchen werde. Man weiss ja nie, wer einen da erwartet…

Mein erster Eindruck war sehr positiv, meine Mitstudis scheinen offen und es entstanden bereits ungezwungene Gespräche.

Nun bin ich richtig gespannt auf die ersten Vorlesungen morgen. Das lange Sitzen und Zuhören wird mir nach einem Zwischenjahr bestimmt nicht leicht fallen. Trotzdem freue ich mich unglaublich darauf, mir neues Wissen anzueignen und mich in ein Fachgebiet zu vertiefen.