Studiumsgeschichten

Arbeitstreffen

Die letzte offizielle Prüfung des laufenden Semesters haben wir gestern geschrieben und trotzdem ist von Ferienstimmung noch keine Spur. Mit drei Mitstudentinnen und mittlerweile guten Freundinnen habe ich mich heute bei einer von uns zu einem produktiven Arbeitsmeeting getroffen. Im Modul „Projektmanagement Gesundheitswesen“ sollen wir einen Projektantrag für ein realisierbares, interdisziplinäres Projekt aus dem Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention schreiben. Schwiiiierige Sache.

Da man das Nützliche stets mit dem Angenehmen verbinden soll (oder umgekehrt), haben wir es uns nicht nehmen lassen, vor der eigentlichen Arbeit ausführlich zu brunchen. Als angehende Ernährungsberaterinnen wissen wir ja schliesslich, wie wichtig Speis und Trank für Gesundheit und Wohlbefinden sind.

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Sechs Stunden später sah der gleiche Tisch weit weniger einladend aus und statt zufriedener Sattheit lag der Ausdruck von Müdigkeit in unseren Gesichtern. Dafür haben wir an diesem Tag lecker gegessen UND produktiv gearbeitet. Alles in allem war es also ein voller Erfolg!

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Essgeschichten, Rezepte

Mango-Chia-Quark

Chiasamen gehören zu den sogenannten Superfoods und sind zurzeit voll im Trend. Sie enthalten viele Omega-3-Fettsäuren und haben eine günstige Proteinzusammensetzung. Wenn man sie ein paar Stunden in Milch oder einer anderen Flüssigkeit einlegt, gelieren sie und es entsteht eine Art Creme oder Pudding.

Inspiriert durch den Chia-Mango-Pudding der gesunden Fast Food Kette Hitzberger, habe ich mir heute darauf ein einfaches Frühstück gezaubert:

Zutaten

  • eine Handvoll frische Mango
  • 2 TL Chiasamen
  • 150 g Magerquark

 

Zubereitung

  1. Mango und Magerquark mit einem Stabmixer oder Smoothie-Maker pürieren.
  2. Chiasamen hinzufügen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

 

Dieerfrischende Creme eignet sich nicht nur als Frühstück sondern auch als leichtes Dessert.

Alltagsgeschichten

Kühlschrank des Grauens

Auf Wunsch der zwei beteiligten Freundinnen…

Vor nicht allzu langer Zeit:

Ein gemütlicher Abend bei einer Freundin: Sie hat eine leckere Gemüselasagne gekocht und wir unterhalten uns bestens. Draussen ist es dunkel, wir sind alleine in der geräumigen Wohnung. Auf einmal, mitten im Gespräch: „Tock, tock, tock!“ Obwohl vorgewarnt, schreie ich erschrocken auf. Horror!

Heute Morgen:

Ein gemütlicher Sonntagsbrunch zu dritt bei selbiger Freundin: Sie hat ein leckeres Frühstücksbuffet gezaubert und wir unterhalten uns bestens. Draussen ist es hell, der Himmel ist jedoch grau bedeckt und wir sind alleine in der geräumigen Wohnung. Auf einmal, mitten im Gespräch: „Tock, tock, tock!“ Obwohl ich es vom letzten Mal noch hätte wissen müssen, drehe ich mich zum Fenster um, sehe nichts und kriege Herzrasen. Horror!

Die Ursache des Spuks ist nicht etwa ein gefangen gehaltenes Geschwisterkind oder Haustier sondern…der Kühlschrank. Das Ding steht kurz davor, den Geist aufzugeben und aus einem unerfindlichen Grund wehrt er sich mit unregelmässigem Klopfen dagegen. Das Geräusch ist nicht irgendwie diffus, sondern entspricht exakt dem bekannten Geräusch, wenn jemand gegen eine Türe oder ein Fenster klopft. Horror!

 

Alltagsgeschichten, Essgeschichten

It’s Brunchtime!

Was gibt es schöneres, als an einem Sonntagmorgen im Herbst mit vielen Freunden gemeinsam zu brunchen?

 

Leider hatte ich keine Zeit, auch von alle den mitgebrachten Köstlichkeiten und dem voll bedeckten Tisch ein Foto zu machen.

 

Spitalgeschichten

Vorzüge eines Krankenhausaufenthalts

Als Patientin im Krankenhaus zu liegen macht natürlich nie besonders viel Spass. Sobald es einem aber etwas besser geht, sollte man sich unbedingt auch die guten Seiten des Patient-Seins zu Nutze machen. In meinem Fall kann ich das ungeniert, da es mir eigentlich schon wieder ganz gut geht und ich nur für ein paar Untersuchungen nochmal einige Tage einrücken muss.

  • Frühstück am Bett: Mann muss es nicht mal extra ordern, es wird ganz selbstverständlich geliefert. Die Kaffeekanne ist voll und für Gourmets gibt’s sogar Croissants. Nachteil: Das Frühstück wird erbarmungslos morgens um 7.30 Uhr serviert.
  • Zimmerservice: Wenn ich mal wieder Lust auf ein Rivella blau habe, brauche ich nur zu klingeln und wenige Minuten später wird es serviert. Nach Hüttenkäse mit Senf habe ich noch nicht gefragt…
  • Assistenzärzte: Das Klischee stimmt nicht bei allen (die bei Grey’s Anatomy sehen definitiv besser aus als die durchschnittliche Ärzteschaft), aber einige Assistenzärzte schaut man sich immer wieder gerne an. Wenn sie dazu dann auch noch nett sind, geht es einem automatisch etwas besser.
  • Schlabberlook: Wenn man dem schönen jungen Arzt auch gefallen möchte, sollte man sich vielleicht nicht ganz so gehen lassen, aber grundsätzlich interessiert es hier niemanden, wenn man den ganzen Tag im Pyjama oder Jogginganzug herumläuft. Ausserdem kann man ungeniert den ganzen Tag im Bett verbringen und fernsehen (wird auf Dauer – und je fitter man wird – extrem langweilig, macht am Anfang aber durchaus Spass).