Studiumsgeschichten

Motivation fürs Bewerbungsgespräch

Als ich heute Morgen vor meinem Bewerbungsgespräch viel zu früh und etwas nervös in einem Selbstbedienungsrestaurant am Bahnhof sass und an meinem Kaffee nippte, habe ich folgende WhatsApp Konversation mit einer Freundin geführt:

Sie: Guten Morgen Moni, ich wünsche dir heute viel Erfolg!

Ich: Jöö so lieb. Danke viel Mal! Ich bin viel zu früh und stärke mich gerade noch mit einem Kaffee.

Sie: Super! Dann bist du nachher auch gleich wach. Wann beginnt das Gespräch?

Ich: Erst in einer Stunde.

Sie: Ah gut, dann hast du auch noch Zeit für ein Gipfeli.

Ich: Ich bin zu nervös um was zu essen aber vielleicht danach als Belohnung.

Sie: Ja das ist doch super, dann hast du gleich eine Motivation.

Ich: (Lache laut) Meine Motivation ist es, den Job zu bekommen!

Ich fand ihren Kommentar dermassen erfrischend und liebenswert, dass ich gleich weniger nervös war. Merci viel Mal. Made my day!

 

PS: Ein Gipfeli gab’s danach zwar keins dafür nochmal einen leckeren Milchkaffee. Für mich ohnehin der beste Mutmacher, die beste Stärkung, Motivation, Belohnung, Aufmunterung und noch vieles mehr.

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Studiumsgeschichten

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis

Es ist wunderschönes Wetter: 30 Grad, strahlender Sonnenschein und keine einzige Wolke am Himmel. Noch dazu ist es Sonntag, also der Tag, an dem man lange schläft und dann nur das tut, wonach einem gerade der Sinn steht. So die Theorie.

In der Praxis sitze ich an meinem Schreibtisch und „lerne“. So die Theorie der Praxis. Eigentlich sitze ich nämlich an meinem Schreibtisch und tue gar nichts. Ich starre aus dem Fenster, nerve eine Studienkollegin, die eigentlich auch lernen müsste, mit Whatsapp Nachrichten und schreibe diesen Blogeintrag. Dabei müsste ich wirklich ganz dringend lernen und ich weiss, dass ich mich spätestens am Dienstag auf dem Weg zur Prüfung dafür verfluchen werde, dass ich meine Zeit nicht sinnvoller genutzt habe. Oh ich werde sehr wütend auf mich sein.

 Warum schaffe ich es trotzdem nicht, mit aufrecht hinzusetzen (oder auch in typischer Studentenmanier gebeugt), konzentriert in meine Bücher zu starren und Wissen in mich aufzunehmen? Es ist ja nicht so, dass ich es nicht könnte oder dass es völlig aussichtslos wäre, dass ich den Stoff jemals beherrsche.
 
Für gute Tipps bin ich jederzeit empfänglich. Bis dahin werde ich einen weiteren Versuch unternehmen, meine Motivation zur Kooperation zu bewegen.