Alltagsgeschichten

Life happens, coffee helps

Zitat des Tages:

„Das Leben ist einfach schöner mit einer Tasse Kaffee in der Hand.“

Treffender hätte eine Freundin die Antwort auf die Frage, warum ich so viel Kaffee trinke, nicht formulieren können.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Abend und einen guten Start in eine Woche, in welcher die nächste gefüllte Tasse Kaffee hoffentlich immer in Reichweite ist.

Alltagsgeschichten, Studiumsgeschichten

Inkompetenzkompensationskompetenz

Das Wort Inkompetenzkompensationskompetenz (das Ding ist so lange, dass man am Ende schon wieder vergessen hat, wie es anfängt) wurde von einem kreativen Kopf aus meinem Freundeskreis (ich stelle hier den Datenschutz über das Urheberrecht und werde ihn nicht beim Namen nennen) auf Facebook zum Wort des Monats gekürt und hat mich so fasziniert, dass ich mir gleich ein paar Gedanken darüber machen musste.

Wikipedia, das Allwissende, klärt den interessierten Googler darüber auf, dass die Wortschöpfung vom Philosophen Odo Marquard stammt. Er wollte damit eine „selbstironische, kritisch-polemische Einschätzung der Lage der Philosophie der Gegenwart“ abgeben. „Die Philosophie; sie ist zu Ende; wir betreiben Philosophie nach dem Ende der Philosophie.“

Stupidedia (diese Seite war mir bis heute unbekannt) präsentiert einen etwas anderen Ansatz zur Erklärung des Wortes: Inkompetenzkompensationskompetenz (Kurzform: IKK, nicht zu verwechseln mit Kompetenz-Kompetenz, erst recht nicht mit Kompetenzkompensationskompetenz) ist eine Extremsportart. Sie wird hauptsächlich von Menschen ausgeübt, die an verbaler Inkontinenz erkrankt sind. Aber auch Alkoholkonsum kann zu unerwarteten Anflügen von IKK führen. Die Sportler neigen meist dazu, hartnäckig die Nähe ihrer Mitmenschen zu SUCHEN. Da Inkompetenzkompensationskompetenz den natürlichen Fluchtinstinkt des Menschen auslöst, sind IKK-Sportler meist trotzdem sehr einsame Menschen.

Interpretation einer Freundin: Inkompetenzkompensationskompetenz = „Fake it till you make it.“

Für mich bedeutet Inkompetenzkompensationskompetenz ganz einfach, dass man etwas, wo von man überhaupt keine Ahnung hat, so verkaufen kann, als hätte man sich nie mit etwas anderem beschäftigt. In dieser „Sportart“ sollte ich mich vor der nächsten mündlichen Prüfung vielleicht noch etwas üben. Dann könnte ich nämlich in Biochemie überzeugend darlegen, dass Vitamin D3 ein Steroidhormon ist, weil es von Natur aus gerne Bodybuilding betreibt und zur Kräftigung seiner 5-Ringstruktur Steroide schluckt. Stimmt doch, oder?