Alltagsgeschichten, Studiumsgeschichten

Walking in a Winterwonderland

Nachdem in diesem Winter nun auch der erste richtige Schnee gefallen ist, habe ich meine Joggingschuhe gegen gefütterte Winterstiefel eingetauscht und bin gemeinsam mit einer Freundin durch die märchenhafte Landschaft gewandert. Wir waren ziemlich stolz auf uns, dass wir uns trotz Minusgraden nach draussen gewagt und eine ziemlich grosse Runde gedreht haben. Ihr Fitnessarmband kennt eben kein Pardon und auch keinen Winterschlaf.

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Nach zweieinhalb Stunden waren wir uns ziemlich sicher, dass spazieren im Schnee definitiv viel anstrengender sein muss als ohne Schnee und dass man es deshalb gleich doppelt zählen darf. Auf jeden Fall bin ich jetzt angenehm müde und zufrieden. An dieses Gefühl komme ich mit einem ganzen Tag am Bürotisch hocken und lernen definitiv nicht ran.

Draussen im Wald war es so ruhig und friedlich. Man braucht zur Entspannung nicht immer in ein teures Spa zu fahren. Ruhe und Erholung findet man oft kostenlos und direkt vor der Haustüre. Also: Warm einpacken und ab nach draussen!

Studiumsgeschichten

Winterzeit – Lernzeit

Semesterferien bedeuten für gewöhnlich nicht, sich auf die faule Haut zu legen, sondern die lehrveranstaltungsfreie Zeit sinnvoll für Selbststudium und Prüfungsvorbereitung zu nutzen. Schade, dass beides auch in der heutigen Zeit noch nicht von alleine geht. Deshalb heisst es, sich diszipliniert an die Arbeit zu machen, während der Rest der Familie den Neuschnee geniesst oder vor dem Cheminée einen spannenden Krimi liest. Ich habe ein paar Tipps gesammelt, die mir das Lernen erleichtern:

  1. Lernplan erstellen: Ich habe mir eine detaillierte Liste erstellt, mit allem, was ich als Vorbereitung auf die Prüfungen im Januar erledigt haben will (muss). Wichtig sind mir möglichst viele Unterpunkte, damit ich schon nach geringem Aufwand eine Aufgabe mit Genugtuung durchstreichen kann.Lernen_2
  2. Rituale: Bevor ich zu lernen beginne, zünde ich immer eine Kerze an und stelle eine Flasche Wasser bereit. Das ist mein kleines Ritual, welches mir hilft, mich darauf einzustellen, dass jetzt eine Lernphase kommt. Die Flasche dient ausserdem dazu, dass ich nicht auf die Idee komme, mir plötzlich etwas zu Trinken holen zu müssen.
  3. Ruhiger Lernplatz: Eigentlich hasse ich es, im stillen Kämmerchen über meinen Büchern zu brüten und nichts davon mitzubekommen, was sonst in der Welt so läuft. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass man schlicht am wenigsten abgelenkt ist, wenn man sich in einem Raum befindet, der ausschliesslich als Arbeits- und Lernraum dient. Der Küchentisch eignet sich für die meisten überhaupt nicht, weil Kühlschrank und Kaffeemaschine einfach viel zu nahe sind und wir der Verlockung nicht widerstehen können.
  4. Belohnung einplanen: Am späten Nachmittag oder Abend plane ich mir fixe Termine ein. Das kann beispielsweise ein Treffen mit Freunden, vorzugsweise ausserhalb der eigenen vier Wände, ein Wellnessprogramm oder sonst etwas Wohltuendes sein.

 

Soweit also die Theorie. Ob sich die guten Vorsätze auch in die Praxis umsetzen liessen, zeigt sich spätestens bei der Notenvergabe nach den Prüfungen.

 

Essgeschichten

Medizin für Knochen und Seele

Als Mitteleuropäer und Flachlandbewohner sind wir leider dazu verdammt, vor allem in den Wintermonaten nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen. Abgesehen davon, dass wir uns warm einpacken müssen, um nicht zu frieren, bedeutet das auch, dass wir fast gezwungenermassen einen Vitamin D-Mangel erleiden. Vitamin D ist nur in wenigen Lebensmitteln, wie beispielsweise fettem Meerfisch und sonnengetrockneten Pilzen vorhanden. In den Binnenländern nicht gerade Gerichte, die täglich auf dem Speiseplan stehen. Dabei ist es ein ungeheuer wichtiges Vitamin, weil wir es brauchen, um ausreichend Calcium in den Knochen einzulagern. Ausserdem kommt es nicht selten vor, das einem eine Unterversorgung aufs Gemüt schlägt.

Es stimmt, dass unser Körper in der Lage ist, eine gewisse Menge Vitamin D selber zu produzieren. Dafür brauchen wir aber Sonnenlicht. Dies würde in einem guten Sommer vielleicht gerade für eine bedarfsdeckende Synthese ausreichen, aber dann schützen wir uns ja mit Sonnencreme, sobald wir länger als ein paar Minuten in die Sonne gehen.

Zum Glück ist die Lösung für das Vitamin D Problem relativ einfach. Man bekommt in jeder Apotheke Supplemente, welche man am besten zusammen mit etwas hochwertigem Öl (Vitamin D ist fettlöslich) am Morgen einnimmt. Dann strahlt die Sonne zwar draussen immer noch nicht, aber wir kriegen wenigstens keine schlechte Laune deswegen und unsere Knochen sind gut vorbereitet für den Wintersport.